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Mein Freiwilliges Ökologisches Jahr 2014/2015

Mein Weg zum Freiwilligendienst wurde dadurch geebnet, dass ich im vergangenen Jahr keinen Ausbildungsplatz erhalten hatte. Im Internet erkundigte ich mich über Möglichkeiten, die kommenden 12 Monate sinnvoll zu überbrücken und stieß auf das Freiwillige ökologische Jahr, welches mich sofort interessierte und dazu brachte, weitere Informationen zu sammeln.

Da ich mich schon immer für Tiere begeistern konnte und mich gern in diesem Bereich engagieren wollte, fiel meine Wahl auf das Tierheim Stendal, wohin ich sofort meine Bewerbung schickte. Nach einem ersten Kennenlernen der Mitarbeiter vor Ort bekam ich prompt eine Zusage, über die ich mich sehr gefreut habe. Vor meinem ersten Arbeitstag bin ich sehr aufgeregt gewesen, was aber – wie sich herausstellte – völlig unbegründet war. Ich wurde sehr herzlich von den Kollegen aufgenommen und fühlte mich schnell als fester Teil des Teams.

Mein Aufgabenbereich fiel in die Betreuung und Versorgung der Hunde, was mir gut gefiel, denn ich hatte selbst zwei treue Kaltschnauzen bei mir zu Hause und kann so mein bereits vorhandenes Wissen in die Arbeit einbringen. Zu meinen Aufgaben zählen das Füttern der Hunde und das Reinigen der Zwinger und Ausläufe. Außerdem darf ich mit den Hunden spazieren gehen und mit ihnen trainieren, was mir besonders viel Spaß macht. Denn auf diese Weise kann ich ihnen helfen, sich weiter zu entwickeln, eventuell Grundkommandos zu erlernen, vorhandene Ängste ab- oder Verträglichkeiten mit Artgenossen und vor allem das Vertrauen zum Menschen aufzubauen.

Dann fällt es mir auch nicht schwer, Interessenten, die auf der Suche nach einem neuen Vierbeiner sind, unsere Tiere und ihre Geschichten vorzustellen. Es macht mich immer wieder glücklich, passende Hund-Mensch-Paare zusammenzuführen und zu sehen, wie einer unserer Schützlinge schwanzwedelnd und mit leuchtenden Augen das Tierheim verlassen und in ein tolles neues Zuhause fahren kann. In der Zeit im Tierheim habe ich schon so viele Sachen gelernt und mein Berufswunsch, mit Tieren zu arbeiten, wurde verstärkt. Mittlerweile zähle ich drei Hunde zu meiner Familie denn ein Vierbeiner, der im Stendaler Tierheim ein Zuhause suchte, hat sich so tief in mein Herz geschummelt, dass er nun bei mir bleiben darf.